Über mich
Mich interessiert, wie Menschen Situationen wahrnehmen, welche Erfahrungen ihre Sichtweisen prägen und wie unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Dabei fasziniert mich, wie selbstverständlich uns die eigene Sicht auf die Dinge oft erscheint – und wie sehr sie von unserem jeweiligen Standpunkt abhängt.
Ich mag Gedanken, die gewohnte Sichtweisen infrage stellen, neue Zusammenhänge sichtbar machen und zum Weiterdenken anregen.
Wie ich arbeite
Meine Arbeit basiert auf einer systemischen Haltung. Ich gehe davon aus, dass Verhalten, Entscheidungen und Herausforderungen immer im Zusammenhang mit Beziehungen, Rollen, Erwartungen und organisationalen Rahmenbedingungen zu verstehen sind.
Dabei ist mir wichtig, unterschiedliche Ausgangsbedingungen und Machtverhältnisse mitzudenken. Diskriminierung, Privilegien und strukturelle Benachteiligung beeinflussen, welche Möglichkeiten Menschen haben und wie sie sich in Beziehungen und Organisationen bewegen. Dazu gehört für mich auch, die eigene Position und den eigenen Einfluss zu reflektieren und immer wieder kritisch zu hinterfragen.
Neben dem Gespräch können je nach Anliegen und Kontext auch Visualisierungen, Rollenspiele, Aufstellungen oder angeleitete Übungen zum Einsatz kommen. Welche Methoden sinnvoll sind, richtet sich nach dem jeweiligen Auftrag, den Zielen und den Menschen, mit denen ich arbeite.
Erfahrungen & Schwerpunkte
Meine beruflichen Erfahrungen in unterschiedlichen sozialarbeiterischen und pädagogischen Arbeitsfeldern prägen meine beratende Tätigkeit wesentlich. Sie ermöglichen mir einen differenzierten Blick auf individuelle Anliegen und institutionelle Zusammenhänge.
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Kinder- und Jugendhilfe / Hilfen zur Erziehung:
Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe in unterschiedlichen Unterstützungsformen für Kinder, Jugendliche und Familien, insbesondere in der Eingliederungsförderung, der Erziehungsbeistandschaft, Familienhilfe sowie der workshopbasierten Bildungsarbeit im schulischen Kontext. -
sozialpsychiatrische Versorgung:
Begleitung von Menschen in psychosozialen Krisensituationen im Rahmen gemeindepsychiatrischer Eingliederungshilfe und lebensweltorientierter Unterstützungsangebote mit dem Fokus auf Stabilisierung, Alltagsbewältigung und gesellschaftliche Teilhabe. -
Leitung in der queeren Antigewaltarbeit:
Leitung des Fachbereichs „Schutz“ beim LSVD Berlin-Brandenburg mit Verantwortung für die fachliche Ausrichtung der Arbeit mit LSBTIQA*-Personen in akuten Gewaltsituationen sowie die Entwicklung spezialisierter Schutzangebote. Fachliche Leitung der bundesweit ersten queeren Schutzeinrichtung.
Qualifikationen
- B.A. Bildungs- und Erziehungswissenschaften (Freie Universität Berlin)
- Weiterbildung Systemische Supervision und Coaching (DGSv*)
- Systemische Weiterbildung Familien- und Netzwerktherapie im Offenen Dialog
Qualität und Reflexion:
Regelmäßige Kontrollsupervision und fachbezogene Weiterbildungen sind für mich selbstverständlicher Bestandteil professioneller Praxis. Ich bin Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv*).